Aktive Elternrolle bei der Therapie von by Anna Katharina Rabsahl

By Anna Katharina Rabsahl

Anna Katharina Rabsahl identifiziert in einer empirischen Untersuchung mittels des Eltern-Belastungs-Inventars PSI/EBI die wesentlichen Belastungsfaktoren von Eltern autistischer Kinder. Sie zeigt die Zusammenhänge zu Verhaltens- und Interaktionsbesonderheiten autistischer Kinder auf und erläutert spezifische Interventionsmöglichkeiten. Am Fallbeispiel einer jungen Familie, welche aktiv an der Therapie ihres autistischen Sohnes mitgewirkt hat, zeigt die Autorin die Verbesserung der Beziehungsqualität und des Selbstwirksamkeitserlebens der Eltern parallel zu dem Entwicklungsfortschritt des Kindes auf. Die Ergebnisse machen deutlich, dass der Einbezug der Eltern in die Therapieplanung und -durchführung ein entscheidender Faktor für den Erfolg der Therapie ist. Darüber hinaus mildert es das elterliche Belastungserleben, wenn den Familien auch lernpsychologisch fundierte, auf Qualifikation und eigenes therapeutisches Engagement setzende Interventionen angeboten werden.

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Vgl. ) Ziel ist es, den Eltern psychologisches Wissen zu vermitteln und sie dadurch zu aktiven Partnern der professionellen Therapeuten zu machen.  nach Probst 2003: 475) und  die Vermittlung von Handlungsstrategien und Fertigkeiten zum Verhal‐ tensmanagement des Kindes im Alltag und zur Förderung seiner kognitiven und sozial‐emotionalen Entwicklung. Als didaktisches Mittel zur Erreichung dieser globalen Lernziele werden mündli‐ che, schriftliche und audiovisuelle Instruktion, Modell‐Training, angeleitete Ver‐ haltensübungen mit Verhaltensrückmeldung, themenzentrierte Formen des Dia‐ logs und der Gruppendiskussion, schriftliche Reflexionen und Zuteilungen von Hausaufgaben eingesetzt.

Schweitzer 1990; Hastings u. Johnson 2001; Sanders u.  1992) Der Schweregrad der Autismussymptomatik beeinflusst das Belastungserleben der Eltern sehr deutlich – eine schwere Ausprägung der Symptomatik geht in der Re‐ gel mit einem hohen Belastungsgrad einher (vgl. Jungbauer 2008: 522 zit. nach Benson 2006, Dunn et al. 2001; Hastings u. Johnson 2001; Sanders u.  Belastungsreduzierend erwiesen sich beispielsweise das Bemü‐ hen um eine positive Bewertung der Situation, die Suche nach sozialer Unterstüt‐ zung und problemorientierte Coping‐Strategien.

Viele Eltern berichten, dass sie nach etwas „Handfestem“ suchen, das ihnen Erklärungen für die Besonderheiten ihres Kindes gibt. Andere Eltern hingegen suchen nach hilfreichen Informationen im Internet und treffen dort auf ein weites, häufig aber auch unübersichtliches Spektrum an Fördermöglichkeiten, Erfahrungsberichten, Internetforen zum Austausch mit Be‐ troffenen und Angehörigen, Diagnosekriterien etc.  Mütter und Väter autistischer Kinder haben Vereine oder Selbsthilfe‐Gruppen gegründet, die sich in regelmäßigen Abständen zu Austauschgesprächen treffen sowie Vorträge oder Ak‐ tionen organisieren.

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